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Das Ziel: Verständliche Klimaberichte

VOM EMISSIONSBERICHT ZUR KLIMASTRATEGIE

WWF und CDP erleichtern die Berichterstattung von Emissionsdaten und Klimastrategien deutscher Unternehmen. Nach Konsultationen mit Unternehmen, Investoren, Dienstleistern und NGOs liegt der deutschsprachige Leitfaden vor. Er ist branchenübergreifend anwendbar und orientiert sich an bestehenden, (inter-)nationalen Vorgaben, Vorbildern und Standards. Ein zentraler Schwerpunkt  ist die Bedeutung von Materialität und Wesentlichkeit von Emissionen für das Geschäftsmodell und den Klimaschutz.

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Eine Kooperation von
WWF
CDP
Gefördert durch
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Die BMU Klimaschutzinitiative
Beratungsdienstleistung durch
pwc

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Über den Leitfaden

Der Klimawandel verändert das Geschäftsumfeld von Unternehmen. Die Folge sind neue Abhängigkeiten, aber auch Differenzierungsmöglichkeiten am Markt. Bislang fehlten leicht zugängliche, einheitliche und unterstützende Grundlagen bei der Entwicklung von Emissionsberichten und Klimastrategien in Deutschland. Bei vielen Fragen blieben die Umsetzenden in Unternehmen sich selbst überlassen:

Welche Folgen hat der Klimawandel für das eigene Geschäftsmodell? Welches sind die Kernelemente von Klimastrategien? Welche Daten und Informationen sind aussagekräftig – und wie kommuniziert man die? Was gilt es zu steuern und was eher nicht? Wie erreicht man Reduktionsziele?

Hier setzt der vorliegende Leitfaden an. Unabhängig von Branche, Unternehmensgröße und Erfahrungswerten unterstützt er Firmen beim Aufbau und bei der Durchführung eines Klimastrategieberichtswesens. Er leistet dabei vom Anspruch her „Hilfe zur  Selbsthilfe“ und begleitende Anleitung.

DEUTSCHSPRACHIG

Nahezu alle existierenden Dokumente, Standards und Hilfsmittel zum Thema Klimareporting sind in englischer Sprache verfasst. Der Leitfaden ist das erste deutschsprachige Dokument seiner Art und erleichtert somit den Einstieg in das Klimareporting.

FOKUS AUF MATERIALITÄT UND WESENTICHKEIT

Der rote Faden des Leitfadens orientiert sich an Fragen der Materialität: Wo liegen die zentralen Emissionen entlang der Wertschöpfungskette? Sind die Folgen des Klimawandels für das Geschäftsmodell meines Unternehmens materiell und somit wesentlich? Welche Chancen eröffnen sich und wo bestehen Risiken für die Zukunftsfähigkeit meiner Unternehmung? Wo sollte mein Unternehmen Maßnahmen zur Reduktion oder Vermeidung welcher Emissionen einleiten?

MODULARER AUFBAU

Vom modularen Aufbau des Leitfadens profitieren nahezu alle Unternehmen – unabhängig von Größe, Branche und Erfahrungswerten. Der Leitfaden gibt sowohl Hilfestellungen für den Einstieg, als auch Empfehlungen für die Übersetzung von „Klimadaten“ im Rahmen von Emissionsvermeidungs- und Steuerungsmaßnahmen.

IN DER PRAXIS GETESTET

Der Praxisbezug und die inhaltliche Qualität des Leitfadens wurden in einer mehrmonatigen Testphase mit Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren sowie durch Konsultationsprozesse mit Wirtschaftsakteuren, Investoren, Dienstleistern und zivilgesellschaftlichen Organisationen sichergestellt.

Warum als Unternehmen über Klimastrategien berichten?

Sie erfahren, warum Treibhausgasemissionen und sich aus ihnen ergebende Zusammenhänge für Unternehmen ein verändertes Geschäftsumfeld schaffen, welche Risiken und Chancen in Folge dessen entstehen und warum die Berichterstattung zu Emissionen und Klimastrategien ein geeignetes Instrument ist, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Keywords:
  • Geschäftsumfeld
  • Regulatorische Anforderungen
  • Chancen und Risiken

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Wesentliche Emissionsquellen identifizieren

Dieses Kapitel behandelt die Grundlagen einer aussagekräftigen Berichterstattung zu Emissionen und Klimastrategien eines Unternehmens: Die Auswahl der relevanten Inhalte. Es gilt, Emissionsschwerpunkte und -quellen zu erkennen, zu bewerten und zu priorisieren. Dabei spielt die Wesentlichkeit für das Geschäftsmodell und den Klimawandel eine zentrale Rolle.

Keywords:
  • Wesentlichkeit
  • Emissionsquellen
  • Stakeholderinteressen

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Informationen erheben und aufbereiten

Dieses Kapitel zeigt, wie Unternehmen den Aufwand der Datenerhebung reduzieren, indem sie geeignete Berechnungsmethoden wählen und organisatorische Prozesse aufbauen. Sie erfahren, wie Unternehmen ein sinnvolles Verhältnis von Aufwand und Nutzen realisieren und Berechnungsmethoden passend zum Zweck der Klimaberichterstattung wählen.

Keywords:
  • Datenquellen
  • Methoden und Prozesse
  • Organisation

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Klimaberichte kommunizieren

Dieses Kapitel erläutert, wie Unternehmen durch eine interne, adressatenbezogene Aufbereitung der erhobenen Informationen die Wesentlichkeit von THG-Emissionen im eigenen Geschäftsmodell verankern. Sie erfahren darüber hinaus, wie Unternehmen durch eine ganzheitliche Darstellung ihrer Klimastrategie den externen Stakeholderinteressen gerecht werden und sich im Wettbewerb differenzieren.

Keywords:
  • interne Aufbereitung
  • Anforderungen von außen
  • externe Offenlegung

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Optimierungspotenziale erreichen und Ziele setzen

Sobald Informationen über Daten und Strukturen vorliegen, gilt es, diese in Emissionsziele und Minderungsmaßnahmen zu übertragen. Dieses Kapitel zeigt, wie Unternehmen sowohl die Wesentlichkeit der eigenen THG-Emissionsquellen als auch deren Bedeutung berücksichtigen. Dabei sind Chancen und Risiken und wichtige Stakeholder in die Überlegungen einzubeziehen.

Keywords:
  • Optimierungspotenzial
  • Ambition und Zielsetzung
  • Langfristigkeit

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Erfahrungsberichte

Um eine hohe Nutzbarkeit des Leitfadens in der Praxis sicherzustellen, wurden die Inhalte aufbauend auf Erkenntnissen aus einem mehrmonatigen, branchenübergreifenden Anwendungstest mit den hier gelisteten Unternehmen erarbeitet. Auf eine breite Mischung mit Blick auf Unternehmensgröße, Branche und Reportingerfahrung wurde bei der Auswahl der Unternehmen Wert gelegt.

Sektor
Automobil-Zuliererung

Firmenname
Dräxlmaier Group

Sitz
Vilsbiburg, Bayern

“Der Leitfaden Klimareporting: verstehen <-> handeln <-> berichten”

Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß, Sustainability Manager

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Sektor
Wohnungswirtschaft

Firmenname
Bauverein AG

Sitz
Darmstadt, Hessen

Klimaschutz zählt zu den großen Herausforderungen der Gegenwart. Die bauverein AG beschäftigt sich seit Jahren mit energetischen Sanierungen und energiesparendem Bauen. Der Leitfaden unterstützt uns bei der systematischen Auseinandersetzung mit dem Thema.“

Christina Haerle-Petit, Stab Vorstand/ Bereichsleitung Organisation und Recht

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Sektor
Haushaltsgeräte

Firmenname
BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH

Sitz
München, Bayern

Über ein CO2-Reporting schaffen wir Transparenz nach innen und außen. Somit können wir die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen unserer Geschäftsprozesse besser bewerten. Wir werden den Leitfaden anwenden, um unseren Corporate Carbon Footprint kontinuierlich zu verbessern.“

Volker Korten, Director Environmental protection, Occupational safety (CTE-ES)

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Sektor
Flughafen-Dienstleistungen

Firmenname
Fraport AG

Sitz
Frankfurt, Hessen

Was für den Betrieb eines Flughafens gilt, dürfte auch andernorts zutreffen: Verlässliche Kenntnisse über die Quellen und das Ausmaß der von uns verursachten Klimagasemissionen unterstützen uns dabei, sinnvolle und effiziente Maßnahmen zu deren Reduktion zu realisieren. Weil genau das Sinn und Zweck des vorliegenden Leitfadens ist, haben wir an dessen Erstellung gerne mitgearbeit

Nicole Scheer, Leiterin Nachhaltigkeit

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Sektor
Öffentlicher Verkehr

Firmenname
HEAG mobilo GmbH

Sitz
Darmstadt, Hessen

“Dieser Leitfaden ist ein Werkzeug dafür, den ersten Schritt zu wagen. Offene Fragen finden Antworten, Handlungsanleitungen werden gegeben und er ermutigt, sich aus seiner Kernkompetenz heraus zu wagen und auch über Dinge nachzudenken und Verhalten zu ändern, was bislang vielleicht unmöglich schien.”

Susanne Strasser, Referentin Unternehmensentwicklung

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Sektor
Energieversorgung

Firmenname
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Sitz
Darmstadt, Hessen

“Der Leitfaden ist mehr als nur eine Broschüre zur Sensibilisierung in Sachen Klimawandel. Er ist ein tatsächliches Arbeitsdokument das Zugang schafft und den Leser auf den Weg bringt, seine eigene Klimastrategie zu entwickeln und zu leben!“

Marcel Wolsing, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement

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Sektor
Hersteller Farben, Lacke, Lasuren

Firmenname
J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG

Sitz
Coesfeld, Nordrhein-Westfalen

“Der Schutz der Umwelt und das Vermeiden von Emissionen ist Kernanliegen von J.W. Ostendorf. Das und der Austausch von Ideen mit Unternehmen aus anderen Industrien und Branchen hat uns an der Mitarbeit zum Leitfaden motiviert.”

Kai Minck, Manager Corporate Social Responsibility

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Sektor
Gebäudedienstleistungen, Reinigungschemie, Verpackungsmaschinenbau

Firmenname
Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG

Sitz
Osnabrück, Niedersachsen

“Als Unternehmen tragen wir Verantwortung für die gesamte Gesellschaft. Deshalb haben wir uns die CO2-neutrale Dienstleistung zum Ziel gesetzt. Die Arbeit am Leitfaden hat uns auf diesem Weg ein gutes Stück vorangebracht, Optimierungspotenziale aufgezeigt und den Blick für Emissionsquellen geschärft. Das Ergebnis ist ein gutes Instrument für Unternehmen, die ins Klimareporting einsteigen wollen.”

Timo Brümmer, Mitglied des Piepenbrock Arbeitskreis Nachhaltigkeit

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Sektor
Logistik

Firmenname
Simon Hegele Gesellschaft für Logistik und Service mbH

Sitz
Karlsruhe, Baden-Württemberg

“Die Studie und Anwendung des Leitfadens hat uns weitere Erkenntnisse aufgezeigt, die es ermöglichen, die Simon Hegele GmbH von der reinen Ermittlung von Verbrauchsdaten, hin zu einer aussagekräftigen Klimastrategie zu entwickeln. Der Weg dazu ist aufgezeigt!”

Konrad Martin, Abteilungsleiter EHSQ, Methoden und Standards

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Sektor
Photovoltaik

Firmenname
SolarWorld AG

Sitz
Bonn, Nordrhein-Westfalen

“Akute Wetterveränderungen nehmen wir alle direkt wahr, wir freuen uns oder beschweren uns über sie, und bisweilen führen wir sie auch auf den Klimawandel zurück. Dieser zeigt sich aber nachweislich erst in einem langfristigen Datenvergleich. Um die Brisanz auch für Unternehmen und ihre Kunden greifbarer zu machen, muss der Beitrag zum Klimawandel – oder auch der zum Klimaschutz – messbar und vergleichbar sein. Ein gutes Klimareporting trägt dazu bei. Der Leitfaden unterstützt Unternehmen dabei, ihren eigenen Klimabericht zu erstellen. Dem Leser wird Grundlagenwissen vermittelt und er wird schrittweise anhand konkreter Beispiele durch die einzelnen Phasen bis zum fertigen Bericht geleitet.”

Dr. Felicia Müller-Pelzer, Global Manager Sustainability & Global Compliance Officer

Sektor
Textil

Firmenname
Vaude Sport GmbH & Co. KG

Sitz
Tettnang, Baden-Württemberg

“Für VAUDE ist wichtig, die große Verantwortung von Unternehmen für den Klimawandel und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft herauszustellen. Jedes Unternehmen sollte diese Verantwortung proaktiv angehen! Der vorliegende Leitfaden bietet dazu alle wesentlichen naturwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Hintergründe, eine fundierte Methodik und einleuchtende Beispiele aus der Praxis.”

Hilke Patzwall, Sustainability & CSR

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Aktuelles

Leitfaden vorgestellt

Berlin, 20.02.2014. Im Rahmen der Abschlusskonferenz haben WWF und CDP den Leitfaden “Vom Emissionsbericht zur Klimastrategie” in der Hessischen Landesvertretung in Berlin präsentiert. Rund 130 Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bekamen einen Einblick in die Projekthintegründe und die Funktionsweise des Leitfadens. Vertreter relevanter Stakeholder nahmen Stellung zu Leitfaden und Projektarbeit.

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Abschlusskonferenz am 20.02. in Berlin

Wir laden Sie herzlich zu unserer Projektabschlusskonferenz „Vom Emissionsreporting zur Klimastrategie“ in der Hessischen Landesvertretung in Berlin ein. Wir stellen den entwickelten Leitfaden vor und diskutieren gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik über neue Impulse für die Klimaberichterstattung in Deutschland.

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Case Study Phase mit Unternehmen gestartet

Die Praxistauglichkeit und Anwendbarkeit des im Projekt erarbeiteten Leitfadens wird von August – November 2013 in einem Case Study Prozess überprüft. Die 11 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und mit unterschiedlicher Reportingerfahrung stehen nun fest. Sie wenden den Leitfaden aktuell in der Unternehmenspraxis an und geben dem Projektteam fortlaufend nützliches Feedback für die Weiterentwicklung der Inhalte.

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Feedback von Investoren abgeholt

Das Projektteam lud am 31. Juli 2013 zu einem Investoren Roundtable nach Frankfurt, um Einschätzungen des Kapitalmarkts, vor allem zu Fragen hinsichtlich Format und inhaltlicher Ausgestaltung von Klimaberichten, abzuholen.

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Case Study Vorbereitungen fast abgeschlossen

Die Praxistauglichkeit des erarbeiteten Leitfadens zur Klimaberichterstattung wird im Zeitraum August – November 2013 in Zusammenarbeit mit ca. 10 Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren getestet. Aktuell laufen finale Gespräche. Die Teillnehmer stehen Ende Juli 2013 fest.

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Workshop & Webinar: Erstes Konzept für Leitfaden vorgestellt

Während eines branchenübergreifenden Workshops mit Unternehmensvertretern in Frankfurt a.M. und in einem Webinar hat das Projektteam das erste Konzept des Leitfadens vorgestellt.Es entwickelte sich ein konstruktiver Austausch mit wertvollem Feedback der Teilnehmer. Dieses wird nun in die weiteren Projektphasen einfließen. Die Präsentationen und die Aufzeichnung des Webinars erhalten Sie hier:

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Ist-Zustand analysiert

Mit Unterstützung des Climate Disclosure Standards Board (CDSB) hat das Projektteam die relevanten internationalen Emissions- und Finanzreporting Standards sowie regulatorische Entwicklungen konsolidiert und ausgewertet. Die Entwicklung des Leitfadens orientiert sich an den Ergebnissen dieser Analyse, um an dieser Stelle maximale Kompatibilität zu gewährleisten.

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Hintergrund

Der Leitfaden wurde im Rahmen eines von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Projekts von WWF Deutschland und CDP Deutschland entwickelt. Ziel des Projekts war und ist es, notwendige Grundlagen und Impulse für eine Vergleichbarkeit und Quantifizierung in der klimarelevanten Berichterstattung in Deutschland zu schaffen.

Welche Zielsetzung hat das Projekt?

Das Projekt zielt auf den Abbau existierender Barrieren bei der Erstellung von Klimaberichten, nämlich Sprache, Komplexität, fehlender Fokus auf Materialität und fehlende frei zugängliche Hilfestellung.

Mit Hilfe von Leitfaden und Umsetzungshilfestellungen in deutscher Sprache, sollen Unternehmen – unabhängig Ihrer Größe und branchenübergreifend – relevante, emissionstreibende Prozesse im Unternehmen identifizieren können. Abhängig von der Erfahrung mit Klimareporting, sollen Unternehmen darüber hinaus einen erleichterten Einstieg in die Emissionsberechnung erhalten bzw. weiterführende Schritte mit dem Ziel einer ganzheitlichen Klimastrategie entwickeln können.

Für externe Akteure, z.B. Investoren, Zulieferer oder Regulatoren, soll der Nutzwert von Klimaberichtsinhalten gesteigert werden.

Welchen Prinzipien folgt das Projekt?

Anwendbarkeit und Robustheit: Die entwickelten Produkte (Leitfaden und Hilfestellungen) sollen für Unternehmen unterschiedlicher Größen und Geschäftsbereiche anwendbar sein. D.h. sie sollen mit bestehenden Reporting Standards, Ratings und regulatorischen Vorgaben – auch mit klassischer Finanzberichterstattung – maximal kompatibel sein.

Wesentlichkeit und Materialität: Die Projektergebnisse sollen Unternehmen dabei unterstützen, sich in der Klimaberichterstattung auf relevante Prozesse i.S. von materiellen, klimainduzierten Risiken zu fokussieren.

Integration und Transparenz: Fortlaufende Konsultationsprozesse mit Unternehmen, Zivilgesellschaft und weiteren Akteuren zielen auf ein hohes Maß an Transparenz und Akzeptanzschaffung.

Hilfestellung: Das Projekt bietet im Leitfaden oder an separater Stelle konkrete Hilfestellungen und Tools an.

Pragmatismus: Die Endprodukte des Projektes zielen darauf ab, Prozesse und Ergebnisse des Klimaberichtswesens einfacher, verständlicher und vergleichbarer zu machen. Der Weg dahin soll handhabbar gemacht werden und eine robuste Grundlage erhalten. Individuelle Verfeinerungen, Detaillierung und Weiterentwicklung bleiben auf dieser Basis möglich und sind erwünscht.

Ist der entwickelte Leitfaden ein weiterer Reporting Standard?

Nein. Der entwickelte Leitfaden sellt keinen neuen Reporting Standard dar. Vielmehr schafft er die notwendige Grundlage für eine positive Transparenz, gibt Hilfestellungen für Unternehmen und baut existierende Barrieren hinsichtlich Klimareporting ab.

Der Leitfaden baut auf internationalen Erfahrungen mit freiwilligem Berichtswesen zu Treibhausgasemissionen auf und erreicht somit eine maximal mögliche Konformität mit international anerkannten Standards, wie z.B. dem GHG Protocol.

Wer profitiert vom Leitfaden?

Berichterstattende Unternehmen: Erleichterter Einstieg in die Emissionsberechnung bzw. Verbesserung bestehender Prozesse im Klimaberichtswesen

Nutzer von Klimaberichten (z.B. Regulierer, Investoren, Geschäftspartner, Zivilgesellschaft): Erhöhter Nutzwert durch Verständlichkeit und Vergleichbarkeit von Klimaberichten

Wie wurde die Anwendbarkeit des Leitfadens überprüft?

Die Praxistauglichkeit und inhaltliche Qualität des Leitfadens wurde durch Anwendungstests mit 11 Unternehmen mit unterschiedlichem Hintergrund hinsichtlich Unternehmensgröße, Branche und Erfahrung mit Klimareporting, sichergestellt.

Darüber hinaus dienten kontinuierliche Konsultationsprozesse mit Unternehmen, Zivilgesellschaft, Investoren, Dienstleistern und weiteren relevanten Stakeholdern für Transparenz, Realitätsprüfung und Akzeptanzschaffung.

Die Inhalte des Leitfadens sollen auch in Zukunft in Konsultation mit den genannten gesellschaftlichen Gruppen weiterentwickelt und verbessert werden.

Wer hat die Inhalte des Leitfadens entwickelt?

WWF: Der WWF arbeitet in Deutschland und international an Fragen des Emissionsreportings, der Formulierung relevanter Emissionsformate für unterschiedliche Nutzer von Informationen und deren Verwertung z.B. in Unternehmensbewertungen. Der WWF hat seit 2006 kontinuierlich an der Etablierung von Schritten zu einheitlichem Klima-Berichtswesen in Deutschland gearbeitet.

CDP: CDP ist instrumentell für die heutige Bedeutung und Akzeptanz von Klimaberichterstattung von Unternehmen. Seit 2000 und ausgehend von London ist das CDP mittlerweile in 72 Ländern aktiv. Über die Beantwortung einer standardisierten Informationsanfrage zum Thema Emissionsdaten und Klimastrategien legten in 2012 über 4.100 Unternehmen weltweit ihre Informationen offen.

PwC: PwC erhielt den Zuschlag für die Dienstleistungsunterstützung im Projekt. Seit 1994 bietet PwC in Deutschland Dienstleistungen zu Umweltmanagement, Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit an. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Themenfeld “Ecosystems & Climate Change”. Die PwC-Experten konzipieren und implementieren  produktbezogene Instrumente,  Environmental Footprinting sowie Carbon Accounting und Reporting. Des Weiteren ist PwC durch Kooperationen mit Rating-Agenturen und  Standardsetter-Gremien an der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstandards und somit  an der Schaffung von nachhaltigen Rahmenbedingungen beteiligt.

Welchen Bezug haben Projekt und Leitfaden zu politischen Zielen?

Mit dem Energiekonzept vom 28. September 2010 hat sich Deutschland das Ziel gesetzt, seine CO2-Emissionen bis 2020 um 40% und bis 2050 um 80 bis 95% zu reduzieren. Unterstützend hierzu ist die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) geschaffen worden.

Zielsetzung der Nationalen Klimaschutzinitiative ist die Einführung und Umsetzung innovativer Prozesse und Strukturen zur „Mobilisierung aller Akteure“ zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung und zum hierfür notwendigen Abbau bestehender Hemmnisse.

Das Projekt wurde durch die NKI gefördert und will zur Einhaltung der deutschen THG-Vermeidungsziele beitragen. Es richtet sich auf die Schaffung vergleichbarer, heute nicht verfügbarer Transparenz über tatsächliche, aktuelle Emissionssituationen in einem Rahmen aus, der unternehmensbezogen ist.

Kann ich mein Feedback zum Leitfaden einbringen?

Die Sicht und Erfahrung aus der Praxis und die Beteiligung von Unternehmen, sowie weiterer, mit der Thematik vertrauter Akteure ist für die angestrebte Weiterentwicklung des Leitfadens ausschlaggebend.

Wir laden Sie ein, Ihr Feedback zum Leitfaden und Ihre Erfahrungswerte um das Klimareporting mit uns zu teilen. Sprechen Sie uns an!

Team

Matthias Kopp

Matthias Kopp

Head Low Carbon Business & Finance
WWF Deutschland

Brian Robertson

Brian Robertson

Emissionsreporting
WWF Deutschland

Laura Bergedieck

Laura Bergedieck

Director Policy & Reporting
CDP Europe

Erik Pfauth

Erik Pfauth

Project Manager Emissions Reporting
CDP DACH Region | CDP Europe

Initiatoren

Der WWF arbeitet seit 2005 in Deutschland und international an Fragen des Emissionsreportings, der Formulierung relevanter Emissionsformate für unterschiedliche Nutzer von Informationen und deren Verwertung z.B. in Unternehmensbewertungen.  Der WWF hat seit 2006 kontinuierlich an der Etablierung von Schritten zu einheitlichem Klima-Berichtswesen in Deutschland gearbeitet.
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Das CDP (ehemals: Carbon Disclosure Project) ist instrumentell für die heutige Bedeutung und Akzeptanz von Klimaberichterstattung von Unternehmen. Seit 2000 und ausgehend von London ist das CDP mittlerweile in 72 Ländern aktiv. Über die Beantwortung einer standardisierten Informationsanfrage zum Thema Emissionsdaten und Klimastrategien legten in 2012 über 4.100 Unternehmen weltweit ihre Informationen offen.
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Fördergeber

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Die BMU Klimaschutzinitiative

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