Klimareporting

Warum Klimareporting, warum jetzt?

Der Klimawandel wird für Unternehmen zunehmend zum Geschäftsfaktor: Rahmenbedingungen verändern sich im Lichte der politischen Klimaziele, Informationsbedarfe von Geschäftskunden und Kapitalmarkt nehmen zu und Energie- wie Rohstoffpreise sind zunehmend Preisschwankungen ausgesetzt.

Finden Sie hier vier Argumente, warum Unternehmen jetzt ein Klimareporting als zentralen Baustein ihrer Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie aufbauen sollten:

Argument 1: Compliance sichern

Durch die Bestrebung von Deutschland und der Europäischen Union, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95% gegenüber 1990 zu reduzieren, nehmen regulatorische Anforderungen schrittweise zu. Mit der CSR-Richtlinie 2014/95/EU verpflichtet die EU nun bestimmte große Unternehmen und Gruppen ab 2017 zu mehr Transparenz zu nichtfinanziellen Belangen, zu denen auch die Treibhausgasemissionen gehören. Indirekt sind auch Zulieferer der direkt verpflichteten Unternehmen betroffen. Seien Sie vorbereitet auf künftige Entwicklungen und sichern Sie Ihre Compliance!

Argument 2: Kunden zufriedenstellen

Immer häufiger fragen Unternehmen spezifische produktbezogene Emissionsdaten von ihren Lieferanten ab, entweder um den CO2-Fußabdruck eines Produktes oder um die indirekten Emissionen aus der eigenen Lieferkette (Scope 3 Emissionen) für die Berichterstattung zu erheben. Auch in Einkaufsrichtlinien gewinnt das Thema Treibhausgasemissionen an Bedeutung. Erfüllen Sie mit einem Klimareporting effizient die Vorgaben von Kunden und erreichen Sie dadurch einen Wettbewerbsvorteil!

Weiterführende Informationen zu dem Trend „Emissionen aus der Lieferkette“ finden Sie z.B. in der folgenden Studie von CDP und Systain:

Die Zukunft der globalen Wertschöpfung

Argument 3: Potenziale zur Senkung von Energie- und Rohstoffkosten erkennen

Mit einem Klimareporting analysieren Sie systematisch die mit Ihrem Energie- und Rohstoffeinsatz verbundenen Treibhausgasemissionen und identifizieren Hebel zu deren Reduktion. Ermitteln Sie jetzt zusätzliche Effizienzpotenziale und sparen Sie so Kosten!

Argument 4: Chancen entdecken und Zukunftsfähigkeit sichern

Neue regulatorische Vorgaben und Marktveränderungen bedeuten nicht nur Risiken, sondern auch neue Geschäftsmöglichkeiten. Ein Klimareporting gibt Ihnen Impulse, Prozesse und Produkte zu überdenken, Innovationen zu entwickeln und Ihr Risikomanagement zu verbessern. Zudem steigern Sie Ihre Reputation sowie Loyalität bei Mitarbeitern und Kunden. Auch ist ein zukünftig verbesserter Zugang zu Fremdkapital möglich. Entdecken Sie jetzt neue Geschäftschancen und sichern Sie die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens!

Verstehen, Messen, Berichten, Steuern: Schritt für Schritt zur Klimastrategie

Klimareporting.de unterstützt Unternehmen beim Aufbau einer zukunftsfähigen Klimastrategie, vernetzt relevante Akteure und begleitet inhaltliche wie politische Entwicklungen im Themenbereich Klimaberichterstattung und Klimastrategie.

Entlang von fünf Schritten begleiten wir Sie auf dem Weg zur Klimastrategie

  • WARUM ALS UNTERNEHMEN ÜBER KLIMASTRATEGIEN BERICHTEN?

    Unternehmen sehen sich weltweit im Zuge der unvermindert ansteigenden THG-Emissionen einerseits mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert. Andererseits nehmen die regulatorischen Eingriffe mit Blick auf THG-Emissionen oder Energieverbräuche zu. Da Wertschöpfungsketten zunehmend verflechten, gilt das auch für Unternehmen, die (noch) nicht direkt von physischen Effekten oder regulatorischen Pflichten betroffen sind. Deutsche Unternehmen, die die Zusammenhänge der eigenen Geschäftstätigkeit mit dem Klimawandel und seiner Bekämpfung beleuchten und zukünftige Chancen und Risiken abwägen, werden sich angesichts neuer Marktanforderungen auch global strategisch positionieren können.

    In diesem ersten Schritt sollte ein Unternehmen verstehen, warum Treibhausgasemissionen (THG) und sich aus ihnen ergebene Zusammenhänge das Geschäftsumfeld von Unternehmen verändern, und warum die Berichterstattung über THG-Emissionen und Klimastrategien ein geeignetes Instrument ist, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

  • WESENTLICHE EMISSIONSQUELLEN IDENTIFIZIEREN

    Basis allen Handelns im Zusammenhang mit dem Klimawandel ist es, die geschäftliche Bedeutung von THG-Emissionen zu erkennen. Je weiter sich das Thema Treibhausgase von der bloßen Offenlegung im Sinne eines CO2-Fußabdrucks (engl.: Carbon Footprint) hin zu einer Steuerung und Verankerung im Kerngeschäft entwickelt, desto stärker treten einzubindende Akteure, Prozesse und benötigte Daten in den Vordergrund. Dies sind die »grundlegenden Bausteine« auf dem Weg zum Klimabericht.

    Dieser Schritt behandelt die Grundlagen für eine aussagekräftige Berichterstattung der Klimastrategie und THG-Emissionen: die Auswahl von Inhalten. Zunächst erfassen Unternehmen ihre THG-Schwerpunkte und die für sie relevanten Emissionszusammenhänge und -quellen. Diese werden in einem nächsten Schritt nach internen und externen Anforderungen bewertet und priorisiert.

    Die gewonnenen Erkenntnisse dienen in Verbindung mit den in Schritt 1 identifizierten, klimainduzierten Risiken und Chancen als Grundlage für die Definition der Inhalte einer Berichterstattung.

  • INFORMATIONEN ERHEBEN UND AUFBEREITEN

    Berechnungsmethoden und Aufwand der Datenerhebung sind eng miteinander verknüpft. Um ein sinnvolles Verhältnis von Aufwand und Nutzen zu realisieren, sollte daher die Methode entsprechend dem Zweck der Klimaberichterstattung gewählt werden. Daneben können gerade bei indirekten THG-Emissionen weitere, nicht THG-bezogene Informationen sinnvoll für die Interpretation der Daten sein.

  • KLIMABERICHTE KOMMUNIZIEREN

    Erkenntnisse und Informationen können erst dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie greifbar und damit steuerbar werden. Eine interne adressatenbezogene Aufbereitung verankert die Wesentlichkeit von THG-Emissionen im eigenen Geschäftsmodell und deckt so Chancen und Risiken auf.

    Gleichzeitig gilt es, dem Informationsbedarf externer Stakeholder gerecht zu werden und ein ganzheitliches Bild der Klimastrategie des Unternehmens nach außen zu tragen.

  • POTENZIALE ERREICHEN UND ZIELE SETZEN

    Sobald Informationen über Daten und Strukturen vorliegen, gilt es diese in Ziele und Minderungsmaßnahmen zu übertragen. Dabei berücksichtigen Unternehmen sowohl die Wesentlichkeit der THG-Emissionsquellen, als auch deren Bedeutung für das Geschäftsmodell, mögliche damit verbundene Chancen und Risiken sowie wichtige Stakeholder.

    Viele der bereits in den vorangegangen Schritten behandelten Themen werden hier erneut - diesmal aber mit einem zukunftsgerichteten Blickwinkel - aufgegriffen.

Der Leitfaden „Vom Emissionsbericht zur Klimastrategie“

Unser praxisorientierter Leitfaden begleitet Unternehmen Schritt für Schritt bei der Etablierung eines zukunftssicheren Reportings und der Entwicklung einer Klimastrategie. Er wurde gemeinsam mit Praktikern aus Unternehmen sowie mit Unterstützung von PricewaterhouseCoopers entwickelt und ist branchenübergreifend anwendbar.

Leitfaden

Der Leitfaden ist die erste Schritt-für-Schritt- Anleitung für zukunftssicheres Reporting

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